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Äthiopien
Awash Nationalpark

Der Awash Nationalpark ist über etwa 220 km Teerstrasse von Adis Abeba aus zu erreichen.
Er liegt auf ca. 900 m Höhe und verfügt über eine Fläche von ca. 850 qkm. Landschaftlich sehr schön um den Fantale-Krater gelegen und von einer zauberhaften Bergkulisse im Osten begrenzt. Der Park wird durch eine Strasse und die Eisenbahnlinie nach Djibouti in einen Nord- und den kleineren Südteil geteilt.
Der südliche Teil besteht hauptsächlich aus flachem Buschland und Grasland mit Akazien.
Landschaftliche Höhepunkte sind hier die Awash-Wasserfälle und die Awash-Schlucht die tief in die Landschaft schneidet und an deren Rand sich die Kereyu-Lodge befindet die in betagten Wohnanhängern Unterkunft bietet. Ebenfalls findet sich im südlichen Teil das Parkhauptquartier mit einem kleinen Museum.
Der grössere nördliche Teil verfügt über eine herrliche Tallandschaft, den Fantale-Krater und ca. 40 Grad heisse Quellen in denen sich ein Bad lohnt.
Der Park wurde hauptsächlich zum Schutz der Oryx-Antilope gegründet, die besonders im südlichen Teil des Parks eine gute Bestandsdichte aufweist. Sömmeringgazellen, Dikdik und Warzenschweine sind häufig zu sehen. Ebenso können besonders in den Galeriewäldern des Awash-Flusses Mantel- und Anubispaviane sowie Guerezas beobachtet werden.
Dazu verfügt der Park über eine reiche Vogelwelt unter anderem afrikan. Fischadler, Trappen Abessinische Racke usw. , angeblich sind ca. 300 Arten gezählt worden.
Probleme gibt es mit den Afar-Nomaden und den Kereyu die sich besonders im Nordteil des Parks aufhalten und mit ihren Rinderherden den Park überweiden. Angeblich versucht die Regierung die Situation zu klären und die beiden Volksgruppen aus dem Park zu drängen. Jedenfalls sollte zur Zeit der Nordteil des Parks nur mit bewaffneten Parkranger betreten werden, da es mitunter zu übergriffen der Afar kommt.

Abyata- Shalla Nationalpark (auch Rift Valley Nationalpark genannt)
Der Park liegt ca. 200 km südlich von Adis Abeba und ist über eine Teerstrasse gut erreichbar. Er liegt auf einer Höhe von 1540 bis 2075 m und verfügt über eine Fläche von ca. 890 qkm, davon sind ca. 480 qkm Wasserfläche. Während der Abyata-See sehr Flach ist ist der Shalla-See mit ca. 260 m der tiefste See des äthiop. Rift Valley. Akazienwälder und sumpfige Feuchtgebiete umgeben die Seen.
Eine gute Unterkunft bietet das Bekele Mola Hotel gegenüber dem Parkhauptquartier am Langanosee. Hier besteht auch die Möglichkeit zum kampieren. Im Langanosee kann man bedenkenlos Baden da wegen des hohen Sodagehalts keine Bilharziosegefahr besteht.

Der Nationalpark wurde zum Schutz der Wasservögel errichtet. So finden sich hier der afrikanische Fischadler, Pelikane, Flamingos, Schlangenhalsvögel, Riesenfischer und Nilgänse. Auch die abessinische Racke und abessinischer Groundhornbill sind hier zu finden. Am Parkhauptquartier befindet sich eine Straussenfarm. Der Park ist landschaftlich sehr schön gelegen und lohnt daher nicht nur wegen der Vogelwelt einen Besuch.

Höchste Gefahr droht dem Park durch eine Sodafabrik die zur Vergiftung des Abyatasees beiträgt und vor allem durch Holzeinschlag zur Holzkohleproduktion sowie durch Siedler die sich im Park niederlassen, Holz schlagen und Felder anlegen. Laut meiner Information haben die regionalen Behörden zur Zeit kein grosses Interesse am Park, da er zu wenig besucht wird und daher kaum Einnahmen bringt.
Wichtig wäre es daher von Naturschutzverbänden auf die Verwaltung einzuwirken und sich um den Park zu kümmern, damit dieser einmalige Landschafts- und Lebensraum erhalten bleibt. Geschieht nicht bald etwas wird der Park durch Besiedlung zerstört.
(Besucht Januar u. Februar 2000)

Simbabwe Nach Informationen (Sept.2000 /Afrika Enviroment & Natur) wird vermutet, dass Simbabwe ca. 8 to Elfenbein an China geliefert hat um damit Schulden aus Waffenkäufen zu bezahlen. Eine Kontrollkommision der TRAFFIC (Internationale Wildlife Handels Kontrollorganisation) prüft derzeit die Vorwürfe.


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